Homöopathie-Zentrum Münster

Homöopathie in Aktion

Seit 2010 bin ich dem Projekt "Homöopathie in Aktion" angeschlossen.

Wir finden, dass Homöopathie für alle erreichbar sein sollte.

Das Projekt hat daher zum Ziel, kranken Menschen, die zudem in finanzielle Notlage geraten sind, homöopathische Behandlung zu ermöglichen.

Sprechen Sie mich bitte an, wenn Sie Hartz IV-, ALG II-, Wohngeld- (oder BAFöG-)Empfänger sind oder sonstige Härten vorliegen.

Oder falls Sie Spenden möchten, gehen Sie auf: www.homoeopathie-in-aktion.de

 


31.01.2020

In der Deutschen Apotheker Zeitung erschien im April 2018 folgender Bericht:

 

 

DAZ-online (Deutsche Apotheker Zeitung)

Biotech-Marktstudie

Goldman Sachs: Heilung ist schlecht fürs Geschäft

Berlin - 16.04.2018, 10:00 Uhr

Goldman Sachs rät der Pharmaindustrie davon ab, Medikamente zu entwickeln, die Krankheiten vollständig heilen. Denn gesunde Menschen schmälern den Geldfluss, meinen die Analysten.

Nach Informationen eines amerikanischen Nachrichtensenders empfehlen Analysten von Goldman Sachs der Biotech-Branche, lieber nicht in kurative Therapieansätze zu investieren. In dem Marktbericht „Die Genom-Revolution” erklärt die Investmentbank, weshalb Heilung den Geldfluss beeinträchtigen kann.

Innovative Therapien, die zur vollständigen Heilung führen, sind nach allgemeinem Verständnis erstrebenswert. Die Investmentbank Goldman Sachs scheint anderer Meinung zu sein und stellt in ihrer aktuellen Marktstudie vom 10. April 2018 die provokante Frage: „Lohnt es sich, Menschen zu heilen?“ „Vor wenigen Tagen berichtete der amerikanische Finanznachrichtensender „Consumer News and Business Channel“ (CNBC) über „Die Genom-Revolution“, welche aktuelle Empfehlungen der Investmentbank für ausgewählte Kunden aus der Biotechnologiebranche bereit hält.

In dieser Studie schreibt die Goldman Sachs Analystin Salveen Richter: „Das Potential, Behandlungen zu entwickeln, die schon nach einer Anwendung die Heilung vollbringen, ist der attraktivste Aspekt der Gentechnik. Allerdings sind solche Behandlungen ganz anders zu betrachten, wenn es darum geht, ein bleibendes Einkommen zu erzielen.“

Herausforderung für den Cash-Flow

Für Goldman Sachs schmälern Behandlungen, die zu einer kausalen Heilung führen, den langfristigen Geldfluss (Cash-Flow). Als Beispiel zitierte Richter ein Hepatitis C-Arzneimittel von Gilead Sciences, das Heilungsraten von 90 Prozent bewerkstelligt.

Nach anfänglichem Umsatzhoch sanken die Einnahmen für das Biotech-Unternehmen, meinte die Finanzexpertin. „Bei Infektionskrankheiten wie beispielsweise Hepatitis C verringert die Heilung die Zahl der verfügbaren Patienten sowie der Virusüberträger“, erläuterte Richter.

 

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/.../goldman...

 

 

Es ist also keine Verschwörungstheorie, wie wir uns immer wieder wünschen. Es ist Realität. Und es ist makaber und menschenverachtend.

 

 

Das Potential, Behandlungen zu entwickeln, die schon nach einer Anwendung die Heilung vollbringen, ist der attraktivste Aspekt der Gentechnik. Allerdings sind solche Behandlungen ganz anders zu betrachten, wenn es darum geht, ein bleibendes Einkommen zu erzielen.“ Diese Aussage von Goldman & Sachs aus ihrer Biotech-Marktstudie von 2018 zeigt so deutlich wie nichts anderes den Hintergrund für das (rational nicht nachvollziehbare) Homöopathie-Bashing der letzten Jahre auf.

 

Dazu in Kürze einige Hintergrundfakten:

 

2015 hat der indische Arzt Dr. Rajendran (gefolgt von Iris Bell, USA) seine Studien zur elektronenmikroskopischen Untersuchung homöopathischer Hochpotenzen veröffentlicht. Dabei war herausgekommen, dass sich in jedem Tropfen einer homöopathischen Verdünnung (untersucht wurden homöopathische Mittel bis zur C 100.000 und LM 30) Millionen von Nanopartikeln und Quantum Dots der Ausgangssubstanz befinden.

 

1953 wurde von Watson und Crick die DNA entschlüsselt. Das gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts, dafür erhielten sie 1962 den Nobelpreis. Seitdem ist klar: Die DNA ist verantwortlich für den gesunden Prozess der Transkription des genauen Codes vom Kern bis zur Bildung von Proteinen. Die Krankheit/Störung beginnt also in der DNA. Folglich muss auch Heilung in der DNA beginnen. Gene kontrollieren die Vererbung und das tägliche Funktionieren aller Körperzellen, indem sie die Synthese aller Strukturen, Enzyme und chemischer Moleküle bestimmen. Daher sind auch Implantate, Medikamente, Transplantate usw. auf Dauer wirkungslos, da sie nicht das Programm der DNA beeinflussen und Veränderungen aus diesem Grund immer nur palliativ bewirken können (positiv bewertet von Goldman & Sachs → Cash flow durch dauerhafte Medikation).

 

Mittlerweile ist aber auch bekannt, dass Nanopartikel in die DNA eindringen und Einfluss auf sie nehmen können. Es spricht also einiges dafür, dass die Forschungsergebnisse der indischen Forscher um Dr. Rajendran und von Iris Bell einen Schlüssel für den Wirkmechanismus von homöopathischen Arzneimitteln darstellen könnten!

 

In der (schul-)medizinischen Forschung mit Nanopartikeln, die man gern für 'Drugtargeting' einsetzen würde, also zum Transport von z.B. Krebsmedikamenten, um beispielsweise die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, ist anhand von Experimenten mit Ratten bekannt, dass bestimmte Nanopartikel sich überwiegend in bestimmte Organe 'bewegen'. Das möchte man sich zunutze machen, um ein Krebsmedikament genau dort zu platzieren, wo man es haben möchte. Diese Technik wird seit Anfang der 1970er Jahre erforscht (z.B. Peter Speiser, Zürich, und Prof. Keuper, Frankfurt) ist aber noch nicht weit fortgeschritten. Soweit ich weiß, gibt es bisher zwei Einsatzgebiete, bei Brustkrebs (Abraxane) und bei Glioblastom (Doxorubicin-Transdrug TM, was sich noch in der Testphase befindet). Aber die Medizin geht hier nicht den entscheidenden Schritt, auf die DNA einwirken zu wollen, sondern sie möchte die Nanotechnik nur dafür benutzen, um ihre auf die Zelle wirkenden Medikamente gezielter einsetzen zu können. Das zeigt meiner Meinung nach das Dilemma der sog. Schulmedizin in seiner ganzen Breite auf:

Einerseits weiß man also seit fast 70 Jahren um die Regulierungsmechanismen des Organismus, um die Ursachen von Krankheit, um den Punkt, an dem demzufolge Behandlung/Heilung ansetzen müsste: nämlich an der DNA. Andererseits hält man verbissen am Virchowschen Modell von 1868 fest, die Zelle sei die kleinste Einheit des Organismus – und behandelt auf Zellebene, auf der aber keine Heilung möglich ist. Und die Medikamente, die auf den Zellstoffwechsel einwirken, haben meist schwere Nebenwirkungen. Natürlich haben Medikamente wie Antibiotika und Cortison als lebensrettende Notfallmedikamente eine Berechtigung! Weiter reicht ihr Wirkungsspektrum allerdings nicht.

 

Trotzdem das Resümee von Goldman & Sachs:

„Das Potential, Behandlungen zu entwickeln, die schon nach einer Anwendung die Heilung vollbringen, ist der attraktivste Aspekt der Gentechnik“.

Aber das darf nicht sein, weil wir im Zeitalter des Turbokapitalismus leben, in dem es für Biotech-Unternehmen heißen muss, „solche Behandlungen ganz anders zu betrachten, wenn es darum geht, ein bleibendes Einkommen zu erzielen“.

 

 

 


 

 

30.01.2020

'W' wie Wurzeln oder Winteressen

Seit einigen Jahren kann man im Winter in jedem Supermarkt Wurzelgemüse bekommen. Wurzeln sind seit jeher typische Wintergemüse, da sie sich in den Zeiten vor Erfindung von Kühlhäusern lange frisch hielten – zum Beispiel in Sand eingebuddelt. Sie sind lecker (ist natürlich wie immer Geschmackssache), wirken wärmend auf den Organismus und versorgen uns im Winter mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien. Abgesehen davon sind sie basisch, so dass man sich daran ohne Reue so richtig satt essen kann.

Hier kommt ein bisschen Wissen über die Wurzeln und drei Rezepte, die ich Ihnen wärmstens empfehlen kann.
 

Pastinake

Die Wildform der Pastinake war in ganz Europa und in weiten Teilen Nordasiens beheimatet. Sie bereicherte bereits den Speisezettel der bronzezeitlichen Urbevölkerung als Sammelpflanze. Rund um den Bodensee und am nördlichen Alpenrand fand man Pastinakenwurzeln aus der Jungsteinzeit. Die Germanen sollen sie schon angebaut haben. Der römische Feldherr Tiberius lernte die Rübe bei seinen Eroberungen kennen und brachte sie als späterer Kaiser nach Rom.

Der Saft der Pastinake wurde in der Zeit der großen Pestepidemie im 14. Jahrhundert als Heilmittel eingesetzt, weshalb die Pflanze auch den Beinamen Pestnacke erhielt.

Bis ins 18. Jahrhundert wurde die Pastinake kultiviert und ernährte ganze Generationen, bis ihr schließlich die Kartoffel, die Möhre und der Sellerie den Rang abliefen.

Die Pastinake ist reich an Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium und Magnesium; sie ist gut verdaulich und eignet sich deshalb sogar als Babynahrung.

Topinambur

Topinambur enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem mehr als jedes Blattgemüse. Auch ist sein Eisengehalt sehr viel höher als der von Spinat.

Topinambur stammt ursprünglich aus Nordamerika und verdankt seinen Namen dem Indianerstamm der Topinambou. Zuerst als Delikatesse hoch geschätzt, später als Pferdefutter verachtet, hat die beige-rosafarbene Knolle bereits alle Höhen und Tiefen erlebt. Vor allem die Kartoffel hat dem Topinambur als Sattmacher den Rang abgelaufen.

Erst Biobauern und die "Haute Cuisine" haben Topinambur in den letzten Jahren wieder entdeckt und als exotische Bereicherung des Speisezettels attraktiv gemacht.

Topinambur enthält wenige Kalorien und Zucker, dafür aber den Inhaltsstoff Inulin, ein Reservekohlenhydrat, das zur Verdauung kein Insulin benötigt. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Topinambur für Diabetiker sehr geeignet.

Topinambur eignet sich hervorragend als Rohkostsalat und entfaltet einen nussigen Geschmack.

Rettich

In der Antike war der Rettich weit über China, Ägypten und das Römische Reich hinaus bekannt und beliebt. In Deutschland ist der Anbau von Rettich in den Klostergärten ab dem 9. Jahrhundert belegt. Doch im Mittelalter kam der Rettich auch in Verruf: Man sagte ihm nach, dass er zu Hass und Streit führe. Das feinere Radieschen ist erst im 17. Jahrhundert als Züchtung aus dem Rettich hervorgegangen. Heute ist die Zahl der verschiedenen Rettiche groß. Neben dem schwarzen Winterrettich gibt es weiße Bierrettiche, rote Frühlingsrettiche oder die kleineren weißen Eiszapfen.

Der Rettich zählt zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsesorten. Die wichtigsten Geschmacks- und Geruchsstoffe sind die Senföle Allyl- und Butylsenföl sowie Thiocyanat. Der Rettich ist appetitanregend und verdauungsfördernd und wirkt antibakteriell. Er gilt außerdem als Hausmittel gegen Husten und man kann Hustensaft aus ihm selbst herstellen.

Schwarzwurzel

Die Schwarzwurzel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. In Spanien wurde sie vor allem von der maurischen Bevölkerung geschätzt und kultiviert. Vom Mittelalter bis zur Neuzeit nutzte man die Schwarzwurzel vor allem als wild wachsende Pflanze.

Sie enthält reichlich Kalium, Kalzium, Natrium, Eisen und Phosphor. Sie enthält ebenso wie die Topinambur Inulin, was sie für Diabetiker sehr geeignet macht. Darüber hinaus ist sie sehr magenfreundlich.

Rote Bete

Die Rote Bete stammt ursprünglich aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum. Auch in den nordasiatischen Wüstengebieten ist sie zu finden. Schon in der Antike wurde sie als Gemüse- und Heilpflanze kultiviert. Im Mittelalter war sie in Deutschland bereits bekannt.

Ihre intensiv rote Farbe hat sie durch Zucht erst im 20. Jahrhundert erhalten. Das Betanin verwendet man heute häufig als Naturfarbstoff in der Lebensmittelindustrie. Ob roh oder gekocht: Rote Bete hilft bei Kopfschmerzen und Erkältungen. Die Rote Bete ist ein wahrer Fitmacher. Wie die meisten winterharten Knollengemüse ist die Rote Bete reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium und Eisen. Besonders gesundheitsfördernd ist der rote Farbstoff der Knolle, in dem sich Antioxidantien, sogenannte Radikalfänger, befinden. Sie sind in der Lage, im Körper freie Radikale wie krebserregende Stoffe zu hemmen.

Die Rote Bete ist reich an Stickstoff, den sie aus der Erde aufnimmt. Der Stickstoff verwandelt sich in Nitrat, das in der Knolle gespeichert wird. Studien haben ergeben, dass das in der Rübe enthaltene Nitrat den Blutdruck senkt.

Sellerie

Sellerie ist eine 3000 Jahre alte Kulturpflanze, die in Ägypten vor allem im Totenkult Verwendung fand. Bei Trauerzeremonien war Sellerie ein unverzichtbares Gericht.

Andererseits war Sellerie auch ein Attribut des Ruhmes. Bei manchen Wettkämpfen und Festspielen im antiken Griechenland wurden die Sieger mit einem Kranz aus Selleriezweigen geehrt.

In Mittel- und Westeuropa ist Sellerie seit dem Mittelalter bekannt und seine Blätter und Blüten dienten lange Zeit als Arzneimittel. Im Volksglauben wird dem Sellerie eine aphrodisierende und stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben. In der Naturheilkunde ist Sellerie quasi eine Wunderknolle mit enormer Bandbreite: Sellerie soll schmerzlindernd, blutdrucksenkend, antirheumatisch und entwässernd wirken. Auch sollen seine ätherischen Öle beruhigend auf das zentrale Nervensystem wirken. Selleriesaft oder ein Aufguss der Samen entgiften und entsäuern den Körper.

Sellerie hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, außerdem hat die Pflanze einen hohen Gehalt an Vitamin C und Vitamin A, Natrium und Kalium, Magnesium und Eisen.

Möhren / Karotten / Wurzeln

Möhren sind eines der beliebtesten und ältesten Wurzelgemüse, die schon von der steinzeitlichen Urbevölkerung verzehrt wurden. Die wildwachsende Pflanze ist über Europa und Asien verbreitet und sogar im Himalaja zu finden. Züchter kennen heute bereits viele verschiedene Möhrensorten von weiß über gelb, orange, hell- bis dunkelviolett.

Man sollte Möhren im Kühlfach nicht zusammen mit Äpfeln lagern und immer vorsichtig behandeln, sonst bekommen sie „Stress“ und werden schnell bitter.

Sie enthalten neben einem gut verdaulichen Zucker viele Nähr- und Ballaststoffe, von denen das Beta-Carotin am bekanntesten ist, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Das Vitamin stärkt die Sehkraft der Augen. Da Vitamin A fettlöslich ist, sollte man Möhren immer mit ein bisschen Sahne oder Öl zubereiten, damit der Körper das Vitamin A bilden und aufnehmen kann.

Quelle: www.planet-wissen.de

 

REZEPTE MIT WURZELGEMÜSEN

Süßkartoffelgratin

Schmeckt auch lecker mit allen anderen Wurzeln zubereitet, auch gemischt

(z.B. Möhren, Rote Bete, normale Kartoffeln, Topinambur, Schwarzwurzeln, Pastinaken … und Hokaido-Kürbis)

  • Backofen auf 200° vorheizen

  • Die Wurzeln waschen und (ungeschält) in 5 mm dicke Scheiben schneiden.

  • In einer Schüssel mit gehacktem Sabei, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen.

  • Scheiben in einer Auflaufform einschichten: dicht an dicht parallel zum Rand der Auflaufform stehend. Man sieht also die Schale.

  • Wenn alle eingeschichtet sind, mit der Hand etwas herunter drücken.

  • In der Schüssel verbliebene Knoblauch- und Salbeireste darüber verteilen.

  • Die Form mit Alufolie abdecken und in den Ofen schieben.

  • Nach 45 Minuten Folie entfernen und die Sahne (250 g auf ca. 1,5 kg Wurzeln) gleichmäßig über das Gemüse gießen.

  • Unbedeckt weitere 25 Minuten backen.

  • Die Sahne sollte nun eingedickt sein.

  • Prüfen, ob das Gemüse gar/weich ist (mit spitzem Messer).

  • Das Gratin mit Salbei bestreuen und sofort servieren oder abkühlen lassen (schmeckt auch lauwarm und sogar kalt).

Wurzelgemüse aus dem Backofen

Am besten gemischt, z.B. Möhren, Rote Bete, Süßkartoffeln, normale Kartoffeln, Topinambur, Schwarzwurzeln, Pastinaken … und Hokaido-Kürbis. Nehmen Sie, was Sie da haben.

  • Backofen mit dem etwas tieferen Backblech auf 240° vorheizen.

  • Gemüse waschen, nach Belieben schälen und in nicht zu dünne Stifte, Stücke oder Spalten schneiden.

  • Gemüse in einer Schüssel mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und nach Belieben zum Beispiel Za'Atar, Sumach, Oregano, Thymian oder Salbei mischen (muss aber nicht!)

  • Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, das Gemüse auf das heiße Backblech schütten und gleichmäßig verteilen.

  • Backofentemperatur auf 200° reduzieren.

  • Nach ca. 15 Minuten einmal wenden.

  • Nach weiteren ca. 15 Minuten (je nach Menge mehr oder weniger) ist das Gemüse gar und weich.

  • Es schmeckt einfach pur. Besonders gut passt eine leichte Meerrettichsoße dazu.

Meerrettichsoße

  • Helle Mehlschwitze anfertigen.

  • Mit Wasser oder Milch oder Gemüsebrühe ablöschen, mit dem Schneebesen glatt rühren.

  • Falls Wasser benutzt wurde, noch etwas Sahne hinzufügen.

  • Falls Wasser oder Milch benutzt wurde, gekörnte Instant-Gemüsebrühe der Menge entsprechend hinzugeben.

  • Meerrettich aus dem Glas nach Geschmack hinzugeben.

  • Mit Salz (und evtl. Pfeffer) abschmecken

Wurzelsuppe (Mein absoluter Favorit)

z.B. 2 Rote Beete, 2 Möhren (oder mehr), 2 Pastinaken, 1 Fenchelknolle, 2 Petersilienwurzel ...

  • Wurzeln waschen und bei Bedarf schälen

  • In ca. 3x3 cm große Stücke schneiden

  • In einen Topf geben und gut mit Wasser bedecken

  • Bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen, Temperatur reduzieren und gar köcheln lassen

  • Mit dem Pürierstab pürieren

  • Tom Yum-Suppenpaste (Asia-Laden) dazu geben (am besten vorher in einer kleinen Menge Suppe oder Wasser auflösen) und nach Geschmack würzen. Tom Yum ist scharf. Falls man es nicht so scharf mag, kann man den Geschmack auch mit Gemüsebrühe ergänzen oder anstatt Tom Yum nur Gemüsebrühe verwenden. Nach Belieben noch mit Pfeffer, Salz oder Sojasoße abschmecken.

Die Suppe kann auf Vorrat gekocht werden und hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen, wenn man sie noch heiß in saubere Marmeladen-/Honiggläser füllt und gut verschließt. 1 Glas = 1 Portion. Sehr wärmend und köstlich besonders an kalten Tagen. Sehr kaloriensparend und trotzdem sättigend ;-)

Wurzelsuppe für Gäste als Vorspeise: Suppe durch ein Leinentuch seien. Dann erhält man ein 'feines Süppchen'. Sahne steif schlagen und etwas Meerrettich (Glas) oder Schnittlauch untermischen und einen Löffel davon auf jeden Suppenteller setzen.

 

 

 


20.09.16:

Synthetische Geschlechtshormone auch als Monopräparat krebserregend?

In der Klassischen Homöopathie gehen wir bisher davon aus, dass Unfruchtbarkeit schwerpunktmäßig ein sykotisches Thema ist.

Bei der Analyse meiner Fälle der homöopathischen Behandlung von weiblicher Unfruchtbarkeit aus den letzten 15 Jahren ist mir allerdings aufgefallen, dass es eine deutliche Verschiebung Richtung Krebsmiasma zu geben scheint. Das ist natürlich keine wissenschaftlich belegbare Tatsache. Dafür sind es viel zu wenige Fälle und es fehlen die Kriterien einer wissenschaft-lichen Studie.

Also Zufall?

Als Hintergrundinfo ist vielleicht interessant, dass seit mindestens den Siebziger Jahren 72-75% der 18-19jährigen jungen Frauen die Pille nahmen und nehmen, d.h. ungefähr 3/4 aller Frauen haben die Pille genommen, bevor sie ihr erstes Kind zur Welt brachten.

Unabhängig davon, dass einige Wissenschaftler heute davon ausgehen, dass der Rückgang der durchschnittlichen Fruchtbarkeit von Männern zum Teil auf weibliche Geschlechtshormone bzw. Stoffe, die eine entsprechende Wirkung auf den menschlichen Organismus haben (Pilleneinnahme der Mütter und Großmütter, Weichmacher in Plastik, Belastung des Trinkwassers sind im Gespräch) zurück zu führen ist, ist eine krebserregende Wirkung bisher in dieser Form nicht eindeutig nachgewiesen gewesen.

Seit 2005 war lediglich wissenschaftlich nachgewiesen, dass Präparate, die mehr als zwei Geschlechtshormone enthalten, krebserregend sein können.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den folgenden Link verweisen, den ich erst kürzlich zu diesem Thema im Internet fand.

Die neuen Erkenntnisse sind sowohl bei der Behandlung von Menschen mit Geschlechtshormonen (z.B. mit der Antibaby-Pille) und von Tieren in der konventionellen Landwirtschaft von großer Tragweite.

 

Lesen Sie hier:

 

http://www.heise.de/tp/artikel/13/13801/1.html

 

oder hier:

 

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/media/cache/article_pdf/antibaby-pille-koerperliche-und-seelische-nebenwirkungen.pdf

 


30.08.16:

Richtigstellung: Homöopathie nicht für Todesfälle verantwortlich

bruegge 1Drei Patienten einer alternativen Krebsklinik starben im Juli 2016 – möglicherweise

an den Folgen ihrer Behandlung. Dieses Ereignis hat die Medien in den vergangenen Wochen sehr beschäftigt. Nun hat eine der großen deutschen Tageszeitungen, die FAZ, diese Todesfälle mit der Homöopathie in Zusammenhang gebracht.


Zu ihrem Artikel vom 27.08.2016 „Heilpraktiker schwer unter Beschuss“ twitterte sie: „Homöopathisch behandelte Krebs-Patienten sind gestorben, nun gibt es Verbots-Forderungen“. Ähnlich lautete auch die Bildunterschrift in dem Artikel unter einer Fotografie der betroffenen Krebsklinik. Das bedarf einer Richtigstellung:

 

Die verstorbenen Patienten wurden nicht mit homöopathischen Mitteln behandelt, sondern mit dem chemischen Präparat 3-Bromopyruvat!

Der VKHD bedauert die Todesfälle sehr. Als Verband klassisch homöopathisch arbeitender Heilpraktiker können wir es jedoch nicht hinnehmen, dass das mögliche Fehlverhalten eines einzelnen Heilpraktikers dazu genutzt wird, den gesamten Berufsstand der Heilpraktiker und zugleich auch noch die Homöopathie zu diskreditieren.

Zurzeit untersucht die Staatsanwaltschaft die Todesfälle im „Biologischen Krebszentrum Bracht“. Dessen Leiter, der Heilpraktiker Klaus Ross, hat die Therapie mit dem bislang nicht für die Krebsbehandlung zugelassenen Präparat 3-Bromopyruvat auf der Website seiner Klinik als „aktuell bestes Präparat zur Tumorbehandlung“ angepriesen. Es sei „effektiver als die heutigen Chemotherapeutika“.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft habe der Heilpraktiker das Präparat grundsätzlich anwenden dürfen. Möglicherweise sei der Wirkstoff jedoch verunreinigt oder zu hoch dosiert gewesen. Ob dies die Ursache der Todesfälle gewesen sei oder möglicherweise die schwere Erkrankung selbst, müsse noch geklärt werden. Die Ergebnisse der Obduktion der drei Verstorbenen stehen noch aus.

Wie aus der Presse zu entnehmen ist, hatte das Gesundheitsamt des Kreises Viersen Strafanzeige gegen den Heilpraktiker erstattet,  weil er die Patienten nach dem Auftreten von Nebenwirkungen mit Vitaminen versorgt habe, anstatt einen Notarzt zu rufen.

Dieses Verhalten bewertet der VKHD als klaren Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht des Heilpraktikers. Mit der Werbung für seine alternative Krebstherapie hat er zudem gegen das Heilmittelwerbegesetz verstoßen. Ob weitere Vergehen vorliegen, hat die Staatsanwaltschaft mit ihren Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu klären.

Zudem möchte der VKHD einer weiteren in dem genannten Artikel publizierten Behauptung widersprechen.  Dort heißt es, zwei Drittel der gesetzlichen Krankenkassen, darunter fast alle großen, würden die homöopathische Behandlung durch Heilpraktiker als „freiwillige“ Satzungsleistung übernehmen. Es dürfe nicht sein, dass solche Kosten aus dem allgemeinen Beitragsaufkommen der Kassen beglichen würden, fordert der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Josef Hecken.

Richtig ist jedoch, dass die Leistungen von Heilpraktikern nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen für ihre Behandlung beim Heilpraktiker selbst aufkommen.

Quelle: www.vkhd.de


 

 

 

Homöopathie-Zentrum-Münster | hpvfischer@aol.com